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Hoffmeister: Ein Neustart mit Herz

Die Firma Hoffmeister ist ein echtes Urgestein in Volksdorf. Gegründet 1932 in der Hopfenstraße, zog das Geschäft bereits 1937 mit der Familie von Friedrich Hoffmeister nach Volksdorf in die heutige Claus-Ferck-Straße 11.

Seitdem hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt. Während das Sortiment ursprünglich vor allem Eisenwaren und Werkzeuge umfasste, erweiterte Klaus Hoffmeister, der das Geschäft 1979 übernahm, das Angebot um Sicherheitstechnik, mechanischen Einbruchschutz, Schließanlagen sowie einen Schlüssel- und Schilderdienst.

Ein vielseitiger Weg zur eigenen Bestimmung

Laura Hoffmeister wuchs mit dem Geschäft ihres Vaters auf. Schon als Kind half sie mit, sprang im Teenageralter ein und absolvierte später eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel. Mit der Weiterbildung zur Handelsfachwirtin schien ihr Weg klar: Sie wollte gemeinsam mit ihrem Vater das Geschäft weiterführen. Doch das Leben führte sie zwischenzeitlich in andere Richtungen. Sie lernte die Permakultur kennen, arbeitete als Gärtnerin und absolvierte eine Ausbildung als Tanzpädagogin. Doch die Liebe zum Handwerk und zur Verschlusstechnik ließ sie nie los.

Mit neuer Stärke in die Zukunft: Ein Herzensweg zur Unternehmensführung

Im Jahr 2023 verstarb Klaus Hoffmeister unerwartet und hinterließ eine bedeutende Lücke in der Familie und im Unternehmen. Seine Tochter Laura war zu diesem Zeitpunkt in einer Phase der persönlichen Weiterentwicklung. Rückblickend sagt sie: „Die Auseinandersetzung mit meinen eigenen Themen hat mir geholfen, die nötige Klarheit und Entschlossenheit für die Geschäftsübernahme zu gewinnen.Sie traf die Entscheidung, das Vermächtnis ihres Vaters fortzuführen und die Verantwortung zu übernehmen.

Laura Hoffmeister

Zurück zu den Wurzeln – mit einer klaren Vision

Laura möchte das Unternehmen in die Zukunft führen, ohne die Tradition aus den Augen zu verlieren. Während ihr Vater stark im Gartenbereich tätig war, legt sie den Fokus wieder verstärkt auf Eisenwaren, Werkzeuge und Verschlusstechnik. Dabei ist es ihr wichtig, dass ihre Kunden genau wissen, was sie im Fachgeschäft bekommen. „Wir wollen nicht alles abdecken, sondern gezielt ein Fachgeschäft mit klarer Ausrichtung sein“, erklärt sie. Die steigende Nachfrage nach Montageleistungen und mechanischem Einbruchschutz zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg ist.

Ein starkes Team für eine starke Zukunft

Unterstützt wird Laura von ihrem engagierten Team mit einer festen Mitarbeiterin im Ladengeschäft, zwei Außendienstlern sowie einem Spezialisten für Schließtechnik. Gemeinsam arbeiten sie daran, den Kunden bestmöglichen Service zu bieten – sei es bei Notöffnungen, der Wartung von Haustüren und Fenstern oder der Installation von Sicherheitssystemen.

Laura mit Kollegin

Mit Leidenschaft für das Handwerk und die Menschen

Das Geschäft fordert und fördert Laura gleichermaßen. Sie ist Unternehmerin, Dienstleisterin, Handwerkerin – und sie liebt es, ihren Kunden zu helfen. „Es macht mich glücklich, wenn unsere Arbeit funktioniert und jemand mit einem sicheren Gefühl nach Hause geht“, sagt sie. Dabei ist sie überzeugt, dass das Handwerk wieder mehr Wertschätzung verdient. Besonders junge Menschen möchte sie dafür begeistern und ihnen zeigen, dass es mehr gibt als nur digitale Welten.

Ein Netzwerk für Volksdorf – lokal stark

Neben der fachlichen Arbeit ist Laura auch das Miteinander im Stadtteil wichtig. Sie wünscht sich ein starkes lokales Netzwerk unter den Geschäftsleuten und eine enge Zusammenarbeit. Menschlichkeit, Wertschätzung, Stärke, Aufrichtigkeit und Standfestigkeit sind für sie zentrale Werte, die sie nicht nur im Unternehmen, sondern auch im Alltag leben möchte.

Ein neues Kapitel beginnt

Laura Hoffmeister ist angekommen – als Unternehmerin, als Handwerkerin und als Mensch. Der Weg war nicht leicht, aber er hat sie genau dorthin geführt, wo sie heute steht: Mit beiden Beinen fest im Leben und mit einer klaren Vision für die Zukunft ihres Traditionsunternehmens. Ihr Vater wäre sicher stolz auf sie.

Adresse: Claus-Ferck-Str. 11 | 22359 Hamburg | Tel. 040 6035054
Web: www.hoffmeister-sicherheitstechnik.de

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Wenn Pferdestärken auf Blinde Kuh treffen

Was ich gestern zufällig beobachtet habe, ist längst kein Einzelfall mehr. Es ist vielmehr ein Spiegelbild unseres immer ungeduldigeren Miteinanders im Straßenverkehr

Pferdekutschen im Nachteil: Wenn Vorfahrt einfach ignoriert wird

An der Kreuzung Claus-Ferck-Straße und Uppenhof in Volksdorf wurde der Pferdekutsche des Museumsdorfs dreist die Vorfahrt genommen – eine Szene, die sich hier nicht zum ersten Mal abspielt. Dabei ist der Uppenhof seit fast vier Jahren eine Tempo-30-Zone.

Ich verbringe sicherlich nicht den ganzen Tag am Fenster, doch das müsste ich auch gar nicht. Allein das ständige Hupen ist ein akustischer Beweis dafür, dass sich auf unseren Straßen offenbar eine Menge „blinder Kühe“ tummeln. Wenn ich dann doch einmal hinausschaue, um das Geschehen zu beobachten, werde ich fast zwangsläufig Zeugin von Verkehrsverstößen.

StVO vs. Egoismus: Die vergessene Regel des Wartens

So auch gerade eben: Ein Mercedes-Bus entdeckte eine freie Parklücke – in dieser Gegend ein seltener Schatz. Um ihn nicht zu verpassen, musste die Fahrerin wenden. Sie tat dies vorsichtig, umsichtig – und doch kümmerten sich die anderen Verkehrsteilnehmer nicht darum. Mehr als fünf Pkw fuhren ungerührt an ihr vorbei, wichen in engen Kurven aus, anstatt kurz innezuhalten. Dabei ist die StVO hier eindeutig: Wer in einer Kreuzung wendet, darf nicht einfach überholt werden. Andere Fahrzeuge müssen warten, bis der Wendevorgang abgeschlossen ist. Und selbst wenn es die Straßenverkehrsordnung nicht gebieten würde – was ist mit Anstand und Rücksichtnahme?

Kreuzung Uppenhof

Jeder ist mal der Langsame: Warum wir mehr Geduld brauchen

Leute, was ist das Problem? Eine halbe Minute Warten sollte doch jeder entbehren können. Ist das Bedürfnis, ohne jede Verzögerung ans Ziel zu kommen, wirklich so übermächtig? Regen wir uns nicht ohnehin schon genug auf – über Langsamfahrer, über Radfahrer, über rote Ampeln? Die Ironie dabei: Jeder von uns wird irgendwann selbst in der Situation sein, in der er auf die Geduld der anderen angewiesen ist.

Vielleicht wäre es also an der Zeit, nicht nur aufs Gaspedal, sondern auch auf das Miteinander im Straßenverkehr zu achten. Denn letztlich sind wir alle nur Mitspieler in diesem großen, täglichen Verkehrspuzzle – und wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert, dass das ganze Bild ins Chaos stürzt.

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Volksdorf digital stärken: So profitierst Du von Dorfkeern

Mit Dorfkeern bringst Du die Vielfalt und Einzigartigkeit unseres Stadtteils online. Unsere Plattform bietet Dir als Volksdorfer Unternehmen, Verein oder Initiative die Möglichkeit, Teil einer digitalen Gemeinschaft zu werden, die lokal wirkt und verbindet. Profitiere von einer großen lokalen Reichweite und einem etablierten Namen – und bring Dein Angebot digital ins Rampenlicht!

Deine Vorteile auf einen Blick:

Premium-Listenplätze & Unternehmensprofile
Präsentiere Dein Geschäft mit einem individuellen Profil, das Fotos, Videos und regelmäßig aktualisierbare Angebote enthält. Ab 30 € pro Monat.

Gesponserte Beiträge & Advertorials
Erzähle Deine Geschichte in thematisch eingebundenen Blogbeiträgen. So erreichst Du gezielt Deine Zielgruppe. Ab 150 € pro Beitrag.

Online-Marktplatz
Verkaufe Produkte, Dienstleistungen oder Event-Tickets direkt über unsere Plattform – wir kümmern uns um den Rest.

Events & Workshops
Organisiere mit uns besondere Veranstaltungen wie die „Volksdorfer Einkaufstage“ – gemeinsam stärken wir das Ortsleben.

Lokale Werbung
Sichere Dir prominente Bannerplätze auf unserer Website oder im Newsletter und werde dort sichtbar, wo es zählt.

Jobbörse
Verbinde Arbeitsuchende und Arbeitgeber direkt vor Ort – einfach und effektiv.

Gemeinsam wachsen – unsere Mission
Unsere Plattform ist mehr als nur eine Website. Wir möchten Volksdorf digital abbilden und die Verbindung zwischen Anbietern und Konsumenten stärken.
Durch Content-Marketing, Social-Media-Betreuung oder Fotografie bieten wir Dir umfassende Unterstützung, um Dein Angebot sichtbar zu machen.

Mach mit!
Werde Teil unserer lokalen Erfolgsgeschichte. Gemeinsam schaffen wir Sichtbarkeit, stärken die Gemeinschaft und gestalten die Zukunft von Volksdorf.

Nimm gleich Kontakt auf:
Per Telefon: 040 60430897
Per eMail: redaktion@dorfkeern.de

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Flohmarkt-Termine Volksmarkt in Volksdorf

Liebt ihr Trödel, Schätze und Schnäppchen? Dann schnappt euch den Kalender und checkt die Flohmarkt-Termine des Volksmarkts in Volksdorf 2025! 

Flohmarkt-Termine Volksmarkt in Volksdorf 2025

FAMILIENFLOHMARKT DER WALDDÖRFER

Geplant:

  • 13. April
  • 06. Juli
  • 14. September
  • 07. Dezember

in Verbindung mit dem Kultur-und Sozial-Treffpunkt und der Kindermeile.

Anmeldeformulare: Bücherhalle Volksdorf ab dem 1. März

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Neues Parkmodell im Hamburger Nordosten

Die neue Wandsbek-Koalition hat Modellprojekte für die Nutzung von P+R-Häusern gestartet.

Clever parken ab 2€ – für Einkäufer, Anwohner und Gewerbetreibende

Nach konstruktiven Gesprächen mit der Verkehrsbehörde können in einigen nicht ausgelasteten P+R-Häusern im Hamburger Nordosten bald auch Nicht-HVV-Nutzer ab 10 Uhr für 2€ parken – ideal, um zum Beispiel in Volksdorf einzukaufen.

Zusätzlich werden Dauerparkplätze für Anwohner und Gewerbetreibende geschaffen, um den Parkraum besser zu nutzen und den Parkdruck zu reduzieren.

Repost von Finanzsenator Andreas Dressel (Instagram):

„Die neue Wandsbek-Koalition hat den Weg für Modellprojekte für die Nutzung von P+R-Häusern freigemacht. In intensiven und konstruktiven Gesprächen ist es gemeinsam mit der Verkehrsbehörde gelungen, diese Modellprojekte kurzfristig an den Start zu bringen.

Das bedeutet: In einigen nicht voll ausgelasteten P+R Hausern im Hamburger Nordosten können zukünftig ab 10h für 2€ auch Nicht-HVV-Nutzer parken, z.B. um in Volksdorf einkaufen zu gehen. Und wir schaffen für Anwohner & Gewerbetreibende auch Dauer-Park-Möglichkeiten. So kann vorhandener Parkraum effektiver genutzt & Parkdruck vermieden werden. Durchaus ein Modell für ganz Hamburg!.“

P+R Volksdorf
Einfahrt ins P+R Parkhaus in Volksdorf
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Lichtverschmutzung: Volksdorf nachts um halb eins

Habt ihr euch jemals gefragt, warum geschlossene Geschäfte mitten in der Nacht beleuchtet sind? Für viele von uns ist das ein gewohntes Bild, das selten hinterfragt wird – Licht wird schließlich oft mit Sicherheit und Wohlstand assoziiert. Doch wer inmitten all des künstlichen Lichts lebt, stellt sich irgendwann die Frage: „Muss das wirklich sein?“

In Volksdorf zeigt sich nachts ein gemischtes Bild: Manche Geschäfte strahlen hell, andere leuchten dezent, und einige bleiben komplett dunkel. Wir haben uns kürzlich um 00:30 Uhr auf den Weg gemacht, um die sogenannte Lichtverschmutzung in unserem Dorf einzufangen.

Lichtverschmutzung hat gesundheitliche und ökologische Folgen

Wie Carolin Liedtke, Professorin für Lichttechnik, in einem Interview mit dem Mieterverein in der Dezemberausgabe erklärte, stört künstliches Licht in der Nacht unsere innere Uhr. Es beeinträchtigt den Schlaf und kann langfristig sogar schwerwiegende Gesundheitsprobleme begünstigen, darunter Krebs.

Doch nicht nur Menschen leiden unter der ständigen Beleuchtung: Insekten sterben in einer Nacht millionenfach, nachtaktive Tiere werden in ihrem Verhalten gestört, und selbst Pflanzen bleiben nicht unbeeinflusst, so werfen Bäume, die neben Straßenlampen stehen, verzögert ihr Laub ab. Dies schädigt die Basis unserer Ökosysteme und damit letztlich uns alle.

Unnötige Beleuchtung im Fokus

Viele dieser Probleme gehen auf vermeidbares Licht zurück, wie es in vielen Stadtzentren leider immer häufiger zu sehen ist. Schaufenster, die bis spät in oder durch die Nacht hell erleuchtet bleiben, und grelle Werbeanlagen tragen wenig zum Nutzen, aber viel zur Verschmutzung bei. Auch die hell erleuchteten Restaurants und Imbisse könnten sparsamer beleuchtet werden, ohne dass dies ihre Funktion beeinträchtigt.

Hacienda Volksdorf
Deutsche Bank Volksdorf
Buchhandlung Volksdorf

Technik und Politik – Lösungen in Reichweite

Die Technologie, um Licht effizienter und umweltfreundlicher zu nutzen, ist längst vorhanden. Steuerbare Beleuchtungssysteme, die sich an Uhrzeiten, Dämmerung oder Anwesenheit orientieren, könnten maßgeblich helfen. Doch wie Carolin Liedtke betont, fehlt es oft an politischem Willen und Ressourcen, um solche Innovationen umzusetzen. Städte wie Köln oder Leipzig machen es vor und zeigen, dass ein durchdachter Lichtmasterplan helfen kann, eine Balance zwischen notwendiger Beleuchtung und Dunkelheit zu finden.

Reschke Volksdorf
In Volksdorf zeigt sich nachts ein gemischtes Bild.
Namenlos Volksdorf
Arnoldi Volksdorf
Anziehsache Volksdorf
LeRustique Volksdorf
Ein nachts unbenutzter, beleuchteter Parkplatz.
Sind diese Uhren noch zeitgemäß?

Ein Lichtbudget für Volksdorf?

Vielleicht wäre ein Lichtbudget eine Lösung für Volksdorf: Eine Obergrenze für die Lichtemissionen könnte sicherstellen, dass unser Dorfkern nicht in unnötigem Glanz erstickt. Ein Diskurs darüber, welches Licht wirklich notwendig ist, könnte ein erster Schritt sein – hin zu einer nächtlichen Atmosphäre, die Menschen, Tiere und die Natur gleichermaßen respektiert.

Es ist Zeit, dass wir als Gemeinschaft darüber sprechen, wie viel Licht unser Dorf wirklich braucht und wie wir es sinnvoller einsetzen können. So könnten wir nicht nur Energie sparen, sondern auch dazu beitragen, dass Mensch,  Tier und Pflanzen sich wieder wohl(er) fühlen.

Quelle: Das ganze Interview mit Carolin Liedtke, Professorin für Lichttechnik sowie den ausführlichen Artikel „Wenn die Nacht zum Tag wird“ von Volker Stahl im Mieterjournal vom Mieterverein könnt ihr unter diesem Link erreichen. Ausgabe 04/2024.

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Myu Myu: Volksdorfs asiatische Vielfalt wächst

Das vietnamesische Restaurant Myu Myu hat seine Türen in der Claus-Ferck-Straße 9-11 geöffnet und bringt damit einen langersehnten Wunsch vieler VolksdorferInnen in den Stadtteil!

Nach Tapas nun endlich Sushi im Dorfkern

Die ehemalige Tapas-Bar wurde in kürzester Zeit in ein modernes und einladendes Lokal verwandelt. Dunkles Holz, grüne Pflanzen und gemütliche Sitzecken schaffen eine angenehme Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Allerdings kann es in den Stoßzeiten aufgrund der guten Resonanz recht laut werden.

Schnell, lecker und „euopäisch“ authentisch – so lässt sich die Küche von Myu Myu am besten beschreiben. Die Speisekarte bietet eine vielfältige Auswahl an vietnamesischen Klassikern, von frischen Sommerrollen bis hin zu herzhaften Gerichten, allerdings nicht zu scharf, sondern eher dem europäischen Gaumen angepasst. Besonders hervorzuheben ist das Sushi, das frisch zubereitet und von sehr guter Qualität ist. Damit geht ein langersehnter Wunsch vieler VolksdorferInnen endlich in Erfüllung. Die Preise sind dabei mehr als fair, sodass man ohne schlechtes Gewissen auch mal öfter vorbeischauen kann.

Myu Myu Volksdorf
Myu Myu Volksdorf
Myu Myu Volksdorf

Ein kleiner Wermutstropfen: Bislang gibt es keinen Online-Auftritt, sodass die Speisekarte nur vor Ort eingesehen werden kann. Das ist in Zeiten von Smartphones und Food-Apps etwas schade.

Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist Myu Myu eine Bereicherung für Volksdorf. Das Restaurant bietet neben dem Le Quan eine willkommene Abwechslung zur üblichen Gastroszene und lädt zum Entdecken neuer Geschmäcker ein. Ob ein gemütliches Abendessen mit Freunden oder ein schneller Lunch in der Mittagspause – Myu Myu ist für jeden Anlass geeignet.

Myu Myu Volksdorf
Myu Myu Volksdorf
Myu Myu Öffnungszeiten
Myu Myu Volksdorf

Unser Fazit zu Myu Myu in Volksdorf

Myu Myu ist ein vielversprechendes neues Restaurant in Volksdorf. Die authentische vietnamesische Küche, das moderne Ambiente und die fairen Preise machen es zu einem beliebten Treffpunkt für alle, die gerne asiatisch essen. Für Vegetarier sollte die Speisekarte deutlich übersichtlicher, besonders beim Sushi, gestaltet sein. Mit ein wenig Feintuning beim Service und der Online-Präsenz hat Myu Myu das Potenzial, zu einem echten Geheimtipp in der Region zu werden.

Wir sind gespannt, wie sich Myu Myu in Volksdorf weiterentwickelt und wünschen dem Team viel Erfolg!

In der der Galerie findet ihr einen Auszug aus der Karte mit dem Angebot aus dem Mittagsmenü und die verschiedenen Sushi-Varianten. Zum Vergrößern klicken.

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Aus „Das Leben isst schön“ wird Café Liam

Voller Vorfreude und Tatendrang steht Annika Horstmann, 36, mitten in ihrem neuen Lebensabschnitt. Seit drei Monaten ist sie die stolze Besitzerin vom „Café Liam“ in Volksdorf – benannt nach ihrem fast vierjährigen Sohn. 

Annika Horstmann: Von der Vision zur Besitzerin des Café Liam

Der Weg dorthin war allerdings kein Sonntagsspaziergang mit Sahnetörtchen.

Schon mit 20 Jahren träumte Annika von einem eigenen Café. Doch erst 2023 begann sie, ihren Traum in die Tat umzusetzen. Die gelernte Hotelfachfrau mit einem Studium in BWL und Gastgewerbe hat vorher in der Buchhaltung gearbeitet und war stellvertretende Leitung eines Cafés. Dort wurden Gäste und Kollegen nicht müde, ihr gut zuzureden: „Annika, mach dich selbstständig!“ Mit diesem Schubs begann sie, Locations zu suchen, einen Businessplan zu schreiben und sich gründlich vorzubereiten.

Cafe Liam Tresen

Vom Traum zum Café: Annika übernimmt „Das Leben isst schön“

Schließlich fiel ihr Blick auf „Das Leben isst schön“, das beliebte Café in Volksdorf, dessen bisherige Besitzerin Dörte Sommerfeld samt Familie zurück an die Müritz wollte. Annika schrieb Dörte an, bekam aber zunächst keine Antwort. Aber Aufgeben war keine Option! Kurzerhand machte sie sich die Jenfelderin auf den Weg nach Volksdorf, besichtigte das Café und sprach persönlich mit Dörte. Die Chemie stimmte – und Annika übernahm.

Cafe Liam Kaffeemaschine
Cafe Liam Speisekarte

Herausfordernder Start: Wie Annika sich im Café-Alltag bewährt

Tatsächlich war der Start herausfordernd. Die ersten zwei Wochen waren, wie Annika ehrlich gesteht, der reinste Wahnsinn. Um 8 Uhr ging es erst zur Kita, dann direkt ins Café. Das Backen wurde zwischendurch erledigt, und während sich die Routinen langsam einpendelten, waren an den ersten beiden Sonntagen die Kuchen bereits um 15:30 Uhr ausverkauft. Die Volksdorfer Kundschaft, die gern genau wissen will, wer hinter der Kuchentheke steht, nahm’s überwiegend gelassen.

Cafe Liam Kuchen
Cafe Liam Kuchen

Neues Konzept, bewährter Geschmack: Das Café Liam wird persönlich

Der Gastraum war nahezu leer, als Annika die Schlüssel übernahm. Möbel, Geschirr, alles musste neu angeschafft werden. Nach und nach dekoriert sie jetzt das Café und verleiht ihm ihre persönliche Handschrift. Auch die Rezepte von Dörte, die bei den Gästen so beliebt sind, hat Annika sich in intensiven Backmarathons angeeignet – perfekt nachgebacken, wie viele Gäste loben.

Cafe Liam Volksdorf
Cafe Liam Volksdorf
Cafe Liam Volksdorf
Cafe Liam Volksdorf

Familienrückhalt und Leidenschaft: Annika Horstmanns Erfolgsrezept

Ihr Anspruch? Perfekter Service und glückliche Kunden. Keine Selbstbedienung mehr, sondern ein Ort, an dem sich Gäste wie zu Hause fühlen und einfach nur genießen können. Mit einem Team aus zehn neuen MitarbeiterInnen sorgt Annika dafür, dass alle alles können: vom Backen bis zum Service. Auch wenn sie selbst momentan noch zu 80 % in der Küche steht, möchte sie langfristig mehr im Gästebereich präsent sein.

Es gibt gute Tage und Tage, an denen noch nicht alles rund läuft“, sagt Annika mit einem Augenzwinkern. So freut sie sich über viele dankbare Gäste, die den Fortbestand des Cafés feiern, muss sich aber auch mit Ärgernissen wie alten Gutscheinen oder Vergleichen mit ihrer Vorgängerin auseinandersetzen. „Ich möchte mein eigenes Ding machen und Stück für Stück Neues anbieten – zum Beispiel gefüllte Riesencookies.

Cafe Liam Volksdorf

Annika Horstmann bereichert Volksdorfs Café-Kultur

Dass sie neben all dem Stress noch Zeit für ihren Sohn Liam und ihren Partner findet ist einer cleveren Organisation und der richtigen Unterstützung ihrer Familie zu verdanken, die Annika ermöglicht ihren Traum zu leben. Mit diesem Rückhalt und einer ordentlichen Portion Leidenschaft arbeitet sie daran, in Volksdorf endgültig Fuß zu fassen.

Denn eines ist klar: Annika Horstmann ist nicht nur Gastronomin mit Herz, sondern auch eine echte Kämpferin – und Volksdorf hat eine neue Tortenkönigin.

Annika Horstmann
Cafe Liam Volksdorf
Cafe Liam Volksdorf

Café Liam | Wiesenhöfen 7 | 22359 Hamburg

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17:30 Uhr | Montags geschlossen

Web: www.cafe-liam.de

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Parkplatz-Chaos am Volksdorfer Bahnhof

Der Marktplatz am Volksdorfer Bahnhof hat seinen Namen nicht zufällig: Zweimal die Woche gibt es hier den (Wochen-)Markt. Außerhalb dieser Zeiten sollte er Besuchern und Einkäufern des Ortes als Parkfläche dienen, da die Parkplätze im Dorf begrenzt und dem steigenden Pkw-Aufkommen schlicht nicht gewachsen sind. 

Vom Wochenmarkt zum Parkplatz-Problem

Klingt logisch, oder? Die Realität sieht anders aus. Damit Pendler nicht wild parken, wurde extra ein modernes Park+Ride-Parkhaus gebaut. Tagesgebühr: zwei Euro – weniger als ein Cappuccino. Doch viele Autofahrer ziehen „kostenlos“ vor, und der Marktplatz wird zur Dauer-Parkfläche. Das Parkhaus? Fast leer.

parkzeiten volksdorfer Wochenmarkt
Beschilderung der neuen Parkzeiten auf dem Volksdorfer Marktplatz
Einfahrt Parkhaus Volksdorf
Einfahrt zum Park+Ride Parkhaus am Volksdorfer Bahnhof
Park Ride Volksdorf
Das Park+Ride Parkhaus bietet eine enorme Fläche und ist nur minimal ausgelastet

Parkplatz-Ärger in Volksdorf: Anwohner und Pendler im Konflikt

Die Politik reagierte prompt, aber holprig: Parken auf dem Marktplatz ist jetzt auf drei Stunden begrenzt. Nur wurde das weder klar angekündigt noch sichtbar (genug) ausgeschildert. Ergebnis? Ärger und Ausweichmanöver. Pendler blockieren Wohnstraßen, Anwohner ärgern sich – ein Park-Chaos, das uns letztlich alle betrifft. Doch warum wird jede freie Fläche sofort als Parkplatz genutzt? Es fehlt an regulären Möglichkeiten, und wer zuerst kommt, parkt zuerst. Dabei gibt es Alternativen: Das Parkhaus ist eine gute Option – zwei Euro sind wirklich kein Vermögen.

Wie macht man ein Parkhaus attraktiv? Volksdorf sucht nach Lösungen

Die neuen Regeln verlagern das Problem aber nur. Die Konflikte zeigen, wie dringend bessere Verkehrsplanung nötig ist. In Hamburg wurden 2023 etwa 94.200 Fahrzeuge zugelassen, Tendenz steigend. Elektroautos sind zwar im Kommen, aber Platz schaffen sie auch nicht. Eine Lösung? Das Parkhaus attraktiver machen: bessere Beschilderung, Rabatte oder testweise kostenfreies Parken.